|
||||
|
|
Die AkropolisDie Akropolis ist die wahrscheinlich bekannteste Sehenswürdigkeit Athens. Akropolis bedeutet übersetzt eigentlich nichts anderes als "Oberstadt" und tatsächlich liegt die Akropolis oberhalb Athens auf einem knapp 160 m hohen Felsen und "wacht" als Ruine der alten Stadtfestung über die Stadt. Heute ist die Akropolis in Athen die meistbesuchte Sehenswürdigkeit, im Sommer ist der Ort von Touristen übervölkert. An keinem anderen Ort in Griechenland kann man die Geschichte so gut nachempfinden, wie hier. Errichtet wurde die Stadtfestung der Akropolis ca. 467 v. Chr. zu Ehren der griechischen Göttin Athene. Athene war im antiken Griechenland die Göttin des Krieges aber auch der Wissenschaft und Kunst. Zudem ist sie die Schutzgöttin Athens und auch Namensgeberin der Stadt. Man geht heute davon aus, dass der Name Athene "Mädchen aus Athen" bedeutet hat. Athene ist dementsprechend auch die alles bestimmende Figur der Akropolis. Davon zeugt nicht nur die Statue der Athena Promachos, die einst in der Nähe des Erechteions stand, sondern auch die vielen Statuen und Standbilder, die man heute noch auf dem weitläufigen Gelände der Akropolis finden kann. Die Akropolis besteht heute aus den Ruinen von insgesamt 21 Bauwerken, von denen die meisten Tempel sind, die verschiedenen Göttern geweiht wurden. Die Akropolis war im antiken Griechenland eine heilige Stätte und die Hohepriester hielten hier Rituale zu Ehren der verschiedenen Götter ab. Zu den bemerkenswerten Bauwerken, die man im Bereich der Akropolis sehen kann, gehören sicherlich neben dem Parthenon und dem Niketempel vor allem die majestätischen Propyläen. Bei den Propyläen handelt es sich um die Ruinen eines gewaltigen Tores, der einst den Eingang zur Akropolis kennzeichnete und heute direkt auf den Niketempel führt. Zu den besonders gut erhaltenen Ruinen des Areals zählt auch das Erechteion, ein Tempel der ebenfalls Athene geweiht ist. In diesem Tempel soll der Überlieferung nach der heilige Ölbaum der Athene und auch das Grab eines Königs der griechischen Mythologie untergebracht sein. Besonders bemerkenswert am Gebäude des Erechteions sind zum einen die figurhaften Säulen, die Mädchen darstellen und der Innenraum, in dem man die Baukunst des antiken Griechenland sehr gut nachempfinden kann. Eine weitere besondere Sehenswürdigkeit auf der Akropolis in Athen ist mit Sicherheit das Dionysostheater. Dionysos war der Gott des Weines und der Ausschweifungen. Dementsprechend war es im antiken Griechenland üblich, Theater nach ihm zu benennen. Beim Dionysostheater handelt es sich um ein Amphitheater, in dem man noch heute die aus Stein gehauenen Ehrenplätze sehen kann. Das Parthenon schließlich ist das kulturell bedeutsame Zentrum der Akropolis in Athen. Hier findet man den am besten erhaltenen Bau des gesamten Geländes vor. Das Parthenon ist heute auch von der Stadt aus durch seine hoch aufragenden Säulen sehr gut erkennbar. Es besteht aus einer Ringhalle, die den Naos, das eigentliche Zentrum des Bauwerks umgeben. Besonders beeindruckend am Parthenon sind die sehr gut erhaltenen Verzierungen, die man überall finden kann. An diesem Gebäude ist die Kunst des antiken Griechenlands sehr gut überliefert: überall an dem Gebäude findet man Friese. Besonders sehenswert sind die Metopen, die Bilder aus der griechischen Mythologie und Geschichte, wie zum Beispiel den Trojanischen Krieg, zeigen und die in dieser Form einzigartig sind. Die Zeit und auch frühere Restaurationsarbeiten sind an den Bauwerken der Akropolis nicht spurlos vorüber gegangen, viele der heutigen Restaurierungsarbeiten sollen helfen, Schäden aus vergangenen Versuchen, das Areal zu erhalten, zu beheben. |
|
||