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HadriansbibliothekDie Hadriansbibliothek ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Athen. Obwohl heute nur noch Ruinen dieses einzigen prachtvollen Baus vorhanden sind, gehört die Hadriansbibliothek doch zu den herausragenden Bauwerken der griechischen Antike. Die Bibliothek steht, gemeinsam mit vielen weiteren bedeutenden Bauwerken der Antike auf der Akropolis, dem Hügel, der die Stadt Athen majestätisch überragt. Die Ruinen der Hadriansbibliothek sind heute ein zentraler Punkt dieses Teils der Athener Altstadt. Obwohl die Hadriansbibliothek nicht immer zugänglich ist, was hauptsächlich dem Fakt geschuldet ist, dass die Ruinen regelmäßig restauriert werden müssen, gilt die Hadriansbibliothek als anschauliches Beispiel der römischen Herrschaft in Griechenland. Wie auch die anderen Sehenswürdigkeiten der Akropolis, steht dieses Zeugnis der Antik den Besuchern für eine kostenlose Besichtigung zur Verfügung. Leider sind heute von der Hadriansbibliothek nur noch Ruinen übrig. Die Reste lassen kaum eine definitive Aussage über die Hadriansbibliothek in der Blüte der Zeit zu. Als Sicher gilt jedoch, dass, im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Gebäuden dieser Art zu jener Zeit, es keine rituellen Handlungen gab. Anders als andere Gebäude war die Hadriansbibliothek wirklich ein Ort des Wissens und der Kultur. Hadrian, der römische Kaiser, der die Bibliothek stiftete, war den Künsten sehr zugewannt. Er selbst schrieb Gedichte und vollendete während seiner Herrschaft unter anderem einen bedeutenden Zeustempel in Athen. Die Ausmaße der Bibliothek waren für die damalige Zeit immens. Es wird geschätzt, dass die Bibliothek damals 3 Stockwerke aufwies und mindestens 66.000 Schriftrollen beherbergte. Die Besonderheit an der Bauweise der Bibliothek lässt erahnen, wie wichtig Kaiser Hadrian der Erhalt der Schriftrollen war: einst umgab eine stabile Brandschutzmauer das Areal, zudem wurde die Eingangsfront aus stabilem, feuerfestem Marmor errichtet. Der Bau einer so bedeutenden Bibliothek von einem römischen Kaiser in Griechenland zeigt, dass Hadrian, der als so genannter "Philhellene" bezeichnet wurde, die Blüte Griechenlands am Herzen lag. Dies beweist unter anderem auch, dass er sehr wahrscheinlich im Zentrum der Hadriansbibliothek eine Art "Kaisersaal" errichten lies. Zwar kann dies nicht bewiesen werden, die Art der Lagerung der Schriftrollen und die wahrscheinliche Anordnung der Regale lassen jedoch auf diesen Fakt schließen. |
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