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Wetter und Klima in Athen

 

Die meisten Touristen kommen nach Athen, weil sie sich von der Nähe zum Mittelmeer warme und sonnige Tage versprechen. Aus diesem Grund fahren viele Urlauber in den Monaten Mai bis September verstärkt nach Athen. Klima und Wetter in Athen sind jedoch aus mehr als nur einem Grund sehr gewöhnungsbedürftig. Zum einen sorgt dafür, die Bergkette, die hinter Athen beginnt.

athen-aussicht Trockenheit und Wärme kennzeichnen das Wetter in Athen

Richtig ist, dass das Wetter in Athen besonders während der Sommermonate sehr stabil, trocken und warm ist. In der Regel regnet es in diesen Monaten kaum, im Durchschnitt 1 - 2 Tage im Monat. Dazu hat man dann den Luxus, dass den ganzen Tag die Sonne scheint. Auch die Temperaturen sorgen für einen unbeschwerten Sommerurlaub, denn mit wenigstens 30°C hat man in Athen Sommer pur - selbst 40° C sind hier keine Probleme. Selbst im Winter kann man mit Temperaturen um die 20°C sehr schnell vergessen, dass der Januar ja eigentlich ein Wintermonat ist.

Während es in den Sommermonaten heiß und trocken ist, sind die Winter, wie in allen mediterranen Gebieten, in Athen sehr mild. In dieser Zeit fällt auch der im übrigen Jahr stark vermisste Regen. In dieser Zeit kann sich auch die Flora wieder von den trockenen Sommern erholen und, wie die vielen Sukkulenten, Wasser speichern für die Hitzeperiode im nächsten Sommer.

athen-olympieion-tempel-des-Olympischen-zeus-ruhe Pinien- und Olivenbäume spenden Schatten

Klima und Wetter in Athen haben für eine einzigartige Vegetation gesorgt. Vor allem die strapazierfähigen Pflanzen wachsen hier. Es gibt im Gebiet um Athen ausgedehnte Pinien- und Olivenwälder. Die Tatsache, dass Athen im Norden durch Berge abgeschirmt ist, sorgt dafür, dass die Hitze sich in der Ebene staut und somit auch tropische und subtropische Pflanzen hier heimisch werden können. Doch bis auf die großen Waldgebiete ist die Vegetation im Gebiet von Athen eher spärlich.

Diese Temperaturen schlagen sich selbstverständlich auch auf die Wassertemperatur nieder. Bei bis zu 25°C bietet das Wasser gerade genügend Abkühlung an einem heißen Tag. Das durchgängig warme Wasser hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf das Ökosystem. Die Unterwasserwelt vor den Toren Athens mag noch so atemberaubend schön sein - immer wieder sorgen Algenplagen für Schlagzeilen.

Doch das Klima in Athen sorgt nicht nur im Wasser für Probleme. Den Athenern zum Alltag gehörend ist der sommerliche Smog, der jedes Jahr für schlechte Luft und Atemprobleme sorgt. Regelmäßige Fahrverbote und neue Abwassergesetze haben hier in den letzten Jahren für eine leichte Entspannung gesorgt. Nach wie vor gefährlich sind die regelmäßigen Waldbrände, die in den überaus trockenen Sommermonaten auftreten. Hier werden jährlich hunderte Hektar historischer Pinien- und Olivenwälder vernichtet. Da es während der Monate April bis Oktober selten mehr als 10 Tage im Monat regnet, ist die Erde im Sommer meist völlig ausgetrocknet. Ein idealer Nährboden für flächendeckende Brände.